<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Diabetes</title>
	<atom:link href="http://swissdiabetes.ch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://swissdiabetes.ch</link>
	<description>Swiss Diabetes</description>
	<lastBuildDate>Sat, 30 Apr 2011 06:22:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
		<item>
		<title>Was ist Diabetes?</title>
		<link>http://swissdiabetes.ch/was-ist-diabetes/</link>
		<comments>http://swissdiabetes.ch/was-ist-diabetes/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 06:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>diabetes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes Ursachen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://swissdiabetes.ch/?p=12</guid>
		<description><![CDATA[Diabetes die Geißel der Wohlstandsgesellschaft Diabestes Arten Diabetes liegt vor, wenn der Blutzucker nach dem Essen über 140 mg/dl liegt. Behandelt wird der Diabetes vom Arzt sowie vom Patient selbst. Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung. Der Körper zerstört die insulinproduzierenden Zellen. Meist beginnt die Erkrankung schon im Kindes- oder Jugendalter. Eine lebenslange Insulintherapie ist notwendig. Nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="normal"><strong id="textpreview_title">Diabetes die Geißel der Wohlstandsgesellschaft</strong></p>
<div id="textpreview">Diabestes Arten<br />
Diabetes liegt vor, wenn der Blutzucker nach dem Essen über 140 mg/dl  liegt. Behandelt wird der Diabetes vom Arzt sowie vom Patient selbst.<br />
Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung. Der Körper zerstört die  insulinproduzierenden Zellen. Meist beginnt die Erkrankung schon im  Kindes- oder Jugendalter. Eine lebenslange Insulintherapie ist  notwendig. Nur etwa 5 Prozent aller Diabetiker sind Typ-1-Diabetiker.<br />
Typ-2-Diabetes ist in den meisten Fällen Folge von Übergewicht und  mangelnder Bewegung. Die Körperzellen brauchen Insulin, um den  Brennstoff Zucker aus dem Blut aufnehmen zu können.</div>
<div>Beim Typ-2-Diabetes  ist diese Funktion des Insulins gestört. Typ-2-Diabetes ist eine globale  Epidemie. Rund 30 Millionen Diabetiker leben in Europa. Bis zum Jahre  2020 wird sich die Zahl wahrscheinlich verdoppeln. <span id="more-12"></span></div>
<div>
Aber es gibt auch noch eine andere wesentlich seltenere Art des Diabetes  und zwar ist hier die Rede vom Schwangerschaftsdiabetes  (Gestationsdiabetes). Sie tritt meist im letzten Schwangerschaftsdrittel  auf und verschwindet unmittelbar nach der Geburt wieder.</div>
<div></div>
<div>Bei einem  Quote von ca. 9 Prozent der Schwangeren, die während der Dauer der  Schwangerschaft an Diabetes erkranken, entwickeln in den Folgejahren  einen Typ-2-Diabetes.</div>
<div></div>
<div>Für die schwangere Frau ist ein Gestationsdiabetes  sehr ernst zu nehmen, denn er kann sowohl für die Mutter aber auch das  Kind gefährlich werden. Eine eventuelle Zunahme der Fruchtwassermenge  und ein abnormales Größenwachstum der Kinder können die Folgen sein.</p>
<p><strong>Zeichen des Diabetes</strong></p>
<p>Beim Typ-1-Diabetes beginnt es meist plötzlich und heftig, beim  Typ-2-Diabetes dagegen sind die Beschwerden meist sehr gering. Daher  wird die Erkrankung oft erst erkannt, wenn sie bereits Schäden an den  Organen bewirkt hat.</p></div>
<div></div>
<div>Diabetes kündigt sich in vielen Fällen durch verschiedene körperlichen  Auffälligkeiten an, denen man unbedingt Beachtung schenken sollte.</div>
<div></div>
<div>Dabei  handelt es sich meist um einen extrem starken Durst und damit  verbundenes häufiges Wasserlassen. Oftmals tritt auch eine  Gewichtsabnahme auf und der Patient fühlt sich meistens müde und  abgeschlagen.</div>
<div></div>
<div>In vielen Fällen von Diabetes verspürt der Betroffene auch  einen Juckreiz am ganzen Körper, sowie Wund sein in Hautfalten und  schlecht heilende Wunden. Häufige Entzündungen der Mundschleimhaut sowie  von Scheide oder Penis sind ebenfalls Auffälligkeiten, die eine  Diabeteserkrankung vermuten lassen.</p>
<p><strong>Den Diabetes selbst managen</strong></p>
<p>Selbstkontrolle und Veränderung des Lebensstils ist für Diabetiker ein wichtiger Bestandteil der Behandlung.<br />
Den Blutzucker regelmäßig zu messen, ist ein absolutes Muss bei der  Insulintherapie des Diabetes. Gemessene Blutzuckerwerte in ein  Blutzuckertagebuch eintragen.</p></div>
<div>Die Werte dann mit dem behandelnden Arzt  regelmäßig besprechen.</p>
<p>Typ-2-Diabetiker, die ausschließlich mittels einer Diät behandelt werden  und nicht den Blutzucker messen wollen, sollten zumindest den  Zuckergehalt im Urin bestimmen. Jede Apotheke hat die notwendigen  Teststreifen.<br />
Übergewicht verschlechtert den Stoffwechsel bei Diabetikern.</p></div>
<div>Einmal  wöchentlich wiegen. Ist das Gewicht zu hoch, heißt es abspecken. Ziel  ist die langfristige Gewichtsreduktion und ausgewogene gesunde  Ernährung.</p>
<p>Täglich die Beine und Füsse auf Rötungen, Hautverletzungen oder  Geschwüre untersuchen. Im Sohlenbereich geht das am besten mit einem  Spiegel.</p>
<p>Den Blutdruck regelmässig kontrollieren. Viele Diabetiker haben einen  erhöhten Blutdruck, der rechtzeitig behandelt werden muss. Nicht  rauchen. Nikotin ist wie Diabetes ein Risikofaktor für  Gefäßerkrankungen.</p>
<p>Regelmässiges Ausdauertraining verbessert den Diabetes. 4- bis 5-mal die  Woche flottes Radfahren oder Walken sind ideal. Aber Achtung: Über  35-jährige sollten sich vorher vom Arzt speziell über sportliche  Aktivitäten beraten lassen.</p></div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://swissdiabetes.ch/was-ist-diabetes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was sind die Diabetes Symptome?</title>
		<link>http://swissdiabetes.ch/was-sind-die-diabetes-symptome/</link>
		<comments>http://swissdiabetes.ch/was-sind-die-diabetes-symptome/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 06:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>diabetes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes symptome]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://swissdiabetes.ch/?p=10</guid>
		<description><![CDATA[Als Diabetes bezeichnet man eine Krankheit, die man im Volksmund auch Zuckerkrankheit nennt. Dabei handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genügend Insulin produzieren kann. Dieses Insulin ist zuständig für die Regulierung des Zuckerhaushaltes im Blut, außerdem ist es für den Zuckerstoffwechsel verantwortlich. Offiziell gibt es zwei Arten von Diabetes. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Diabetes bezeichnet man eine Krankheit, die man im Volksmund auch  Zuckerkrankheit nennt. Dabei handelt es sich um eine  Stoffwechselerkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse nicht mehr  genügend Insulin produzieren kann. Dieses Insulin ist zuständig für die  Regulierung des Zuckerhaushaltes im Blut, außerdem ist es für den  Zuckerstoffwechsel verantwortlich. Offiziell gibt es zwei Arten von  Diabetes. Zum einen den Typ I, der krankheitsbedingt auftritt und zum  anderen den Typ II, der altersbedingt auftreten kann. <span id="more-10"></span></p>
<p>Beim Typ I kommt  es zu ganz unterschiedlichen Symptomen, die meistens recht kurzfristig  und oft auch sehr heftig zu spüren sind.</p>
<p>Anders als der Diabetes Typ I  verläuft der Typ II oft jahrelang ohne jegliches Symptome, so dass es  nicht selten vorkommt. dass diese Erkrankung nur durch Zufall während  einer Untersuchung beim Arzt entdeckt wird. Im schlimmsten Fall erkennt  man den Diabetes Typ II auch erst am Auftreten von Folgeschäden.</p>
<p>Wenn es  beim Typ II jedoch frühzeitig zu Symptomen kommt, dann sind diese  ähnlich den Symptomen der Diabetes Typ I Erkrankung, treten aber  meistens deutlich weniger heftig auf.</p>
<p>Die klassischen Symptome zu Beginn der Krankheit sind zunächst ein  starkes Durstgefühl sowie das Bedürfnis, ständig Wasserlassen zu müssen.  Ebenfalls zu Beginn der Krankheit steht auch oft eine unerklärliche  Gewichtsabnahme.</p>
<p>Weiterhin kommt es recht häufig zu einem regelrechten  Heißhunger, der allerdings trotzdem das Gewicht nicht wieder nach oben  bringen kann. Außerdem leiden Betroffene oft unter einem starken  Einbruch der Leistungsfähigkeit. was sich zeigt in Müdigkeit und  Konzentrationsproblemen.</p>
<p>Typische Diabetes Symptome sind ebenfalls ganz verschiedene  Hautprobleme. Angefangen beim Kribbeln der Haut über das sogenannte  Ameisenlaufen bis hin zum plötzlichen Wundwerden verschiedener  Körperstellen sowie eine schlechte Abheilung der Wunden &#8211; sogar Furunkel  können vereinzelt auftreten.</p>
<p>Neben den Hautproblemen können mit einer Diabetes Erkrankung weiterhin  auch Kopfschmerzen einhergehen, die teilweise sogar mit erheblichen  Sehstörungen verbunden sind.</p>
<p>Das Problem, bei diesen recht vielfältigen Symptomen ist nun, dass diese  Beschwerden meistens nicht alle gleichzeitig auftreten und daher oft  mit anderen Krankheiten wie Grippe oder ähnlichen Dingen verwechselt  werden.</p>
<p>Ein recht sicheres Zeichen für eine Diabetes Erkrankung ist  daher das Auftreten eines übermäßigen, anhaltenden Durstgefühls, welches  mit einem sehr häufigen Wasserlassen verbunden ist.</p>
<p>Diese Erscheinung  der Diabetes Erkrankung hängt damit zusammen, dass der Körper versucht,  den überschüssigen Zucker im Blut loszuwerden. Das geschieht über die  Nieren. Diese wiederum scheiden den Zucker bei einem erhöhten  Blutzuckerspiegel (ab etwa 160 mg/dl) immer über den Harn aus.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://swissdiabetes.ch/was-sind-die-diabetes-symptome/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Diabetes und die Gesellschaft</title>
		<link>http://swissdiabetes.ch/diabetes-und-die-gesellschaft/</link>
		<comments>http://swissdiabetes.ch/diabetes-und-die-gesellschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 06:17:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>diabetes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes Leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://swissdiabetes.ch/?p=8</guid>
		<description><![CDATA[Diabetes gehört zu den endokrinen Erkrankungen. Von keiner anderen Hormonstörung oder -fehlfunktion sind so viele Patienten betroffen. Etwa acht Prozent der Bevölkerung wissen von ihrer Erkrankung, von weiteren acht Prozent wird vermutet, dass sie bisher unentdeckt an Diabetes leiden. Dabei spielt es keine Rolle ob Typ 1 oder Typ 2 Diabetes, beide Formen verzeichnen steigende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diabetes gehört zu den endokrinen Erkrankungen. Von keiner anderen  Hormonstörung oder -fehlfunktion sind so viele Patienten betroffen. Etwa  acht Prozent der Bevölkerung wissen von ihrer Erkrankung, von weiteren  acht Prozent wird vermutet, dass sie bisher unentdeckt an Diabetes  leiden. Dabei spielt es keine Rolle ob Typ 1 oder Typ 2 Diabetes, beide  Formen verzeichnen steigende Patientenzahlen. Dennoch ist der Typ 2  Diabetes, also die Form bei der die Ursache der Erkrankung in einer  Insulinresistenz oder einem Insulinmangel liegt, die wesentlich  bedeutendere. Über 80% der Diabetiker zählen zu dieser Gruppe.<span id="more-8"></span><br />
Die Hauptursache, sowohl für die steigende Zahl der Erkrankungen, als  auch die Häufigkeit der Typ 2 Diabetes-Fälle dürfte wohl in der ebenso  rasant steigenden Zahl der zum Teil sogar stark übergewichtigen  Erwachsenen, aber auch Kinder, liegen.</p>
<p>In diesem Fall ist der Diabetes  als Folgeerkrankung der Adipositas zu sehen und würde bei einer  Gewichtsreduzierung wohl bald schon kein Problem mehr darstellen.</p>
<p>Doch obwohl Diabetes absolut keine seltene Erkrankung ist, weiss ein  Grossteil der Bevölkerung kaum etwas darüber. Dass zwei verschiedene  Typen unterschieden werden und dass Diabetiker meist täglich ihren  Blutzuckerspiegel kontrollieren müssen, teilweise sogar entsprechend  Insulin spritzen müssen, diese Fakten sind noch allgemein bekannt.</p>
<p>Aber  welche Dinge es für Diabetiker konkret bei der Ernährung zu beachten  gibt, darüber sind viel zu häufig sogar die Diabetiker selbst nur  unzureichend informiert.</p>
<p>In der Regel geht man davon aus, dass eine  Krankheitsgerechte Ernährungsweise sowohl kompliziert, als auch sehr  asketisch ist und man als Diabetiker somit beispielsweise auf Feiern  grundsätzlich ein Aussenseiter ist. Auf viel Unverständnis stiess  deshalb wohl auch die Nachricht, dass Lebensmittel die laut ihrem  Ettikett speziell für Diabetiker geeignet sind, künftig verboten werden  sollen.</p>
<p>Vor allem für Diabetes erkrankte Kinder kann dieses Unwissen und  fehlende Verständnis fatale Folgen haben.</p>
<p>Entweder werden sie soweit  isoliert und von Gleichaltrigen gemieden, weil man mit ihnen ja  scheinbar eh keinen Spass haben kann, dass die fehlenden sozialen  Konatkte ihrer gesamten Entwicklung schaden, oder sie halten sich nicht  an die Vorgaben für eine Diabetes gerechte Ernährung, was wiederum ihren  Krankheitszustand nur verschlimmert.</p>
<p>Liegt die Ursache für die Diabetes  Erkrankung in einer Adipositas begründet, müssen die Kinder, aber nicht  selten auch noch die Erwachsenen, ohnehin tagtäglich mit Vorurteilen  und Ausgrenzungen wegen ihrer Gewichtsprobleme kämpfen.</p>
<p>Vor allem im  Teenageralter ist der Druck ein möglichst perfektes Äusseres zu haben  teilweise enorm hoch, Adipöse sowie Diabetiker gelten als masslos und  undiszipliniert. Diabetiker tragen nur die Konsequenzen des typischen  Ernährungsverhaltend von vielen, werden aber trotzdem ausgegrenzt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://swissdiabetes.ch/diabetes-und-die-gesellschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ernährung bei Diabetes mellitus</title>
		<link>http://swissdiabetes.ch/ernahrung-bei-diabetes-mellitus/</link>
		<comments>http://swissdiabetes.ch/ernahrung-bei-diabetes-mellitus/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 06:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>diabetes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung diabetes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://swissdiabetes.ch/?p=6</guid>
		<description><![CDATA[Unter dem Begriff Diabetes mellitus wird eine Gruppe von Stoffwechselkrankheiten zusammengefasst, deren Hauptsymptom eine Überzuckerung des Blutes ist. Die Krankheit Diabetes tritt in verschiedenen Typen auf, hauptsächlich wird unterschieden zwischen Diabetes-Typ 1 und Typ-2. Typ-1-Diabetikern wurde in der Vergangenheit eine genauestens geregelte, am Verbot von Zucker und abgezählten Broteinheiten orientierte Diät verordnet. Die Ernährungsindustrie hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Begriff Diabetes mellitus wird eine Gruppe von  Stoffwechselkrankheiten zusammengefasst, deren Hauptsymptom eine  Überzuckerung des Blutes ist. Die Krankheit Diabetes tritt in  verschiedenen Typen auf, hauptsächlich wird unterschieden zwischen  Diabetes-Typ 1 und Typ-2.<span id="more-6"></span><br />
Typ-1-Diabetikern wurde in der Vergangenheit eine genauestens geregelte,  am Verbot von Zucker und abgezählten Broteinheiten orientierte Diät  verordnet. Die Ernährungsindustrie hat darauf reagiert und eine Fülle  von Spezialprodukten mit Zuckeraustauschstoffen auf den Markt gebracht.</p>
<p>Spezielle Diabetiker-Lebensmittel füllen die Regale der Supermärkte und  Reformhäuser. Aus heutiger medizinischer und diabetologischer Sicht sind  diese Sondernahrungsmittel weder notwendig noch brauchen sie bevorzugt  eingekauft werden.</p>
<p>Sämtliche Massnahmen, ob Medikation oder Ernährungstherapie, verfolgen  das Ziel einer Senkung des Blutzuckerspiegels, optimaler Blutfettwerte,  normalen Blutdrucks und gesunden Körpergewichts. Durch die Beachtung  verschiedener Ernährungsregeln lassen sich diese Werte positiv  beeinflussen.</p>
<p>Die für Diabetiker empfohlene Kost entspricht in den Grundzügen einer  ausgewogenen und vollwertigen Ernährung, wie sie von der DGE (Deutsche  Gesellschaft für Ernährung) für jeden gesunden Erwachsenen empfohlen  wird. Die speziellen Diabetiker-Nahrungsmittel bieten gemäss den  Fachgesellschaften keinen wirklichen Vorteil.</p>
<p>Im Gegenteil: Solche  Produkte können hohe Mengen an Fett enthalten, was sich kontraproduktiv  auswirkt, denn eine höhere Energieaufnahme bewirkt einen Anstieg des  Körpergewichts. Zudem sind diese Diabetikerprodukte gegenüber  herkömmlichen Lebensmitteln teurer. Selbst die Aufnahme von Zucker wird  heute nicht mehr verboten, ein Umstieg auf „Süssstoff“ ist nicht  angezeigt.</p>
<p>Allerdings muss die Zuckermenge auf 50 g freien Zucker bei maximal 10 En % beschränkt werden.</p>
<p>Ernährungstipps können nur eine ungefähre Leitlinie darstellen, denn es  ist sehr wichtig, dass jeder Diabetiker kompetent und individuell  geschult und der Ernährungsplan auf die jeweilige Medikation abgestimmt  wird.<br />
Die DGE empfiehlt, reichlich ballaststoff- und vitaminreiche  Lebensmittel zu verzehren.</p>
<p>Obst, Gemüse, Salat, Hülsenfrüchte und  Vollkornprodukte gehören täglich auf den Speiseplan. Pro Woche sollten  zwei bis drei Portionen -bevorzugt fetter- Fisch gegessen werden. Fette  Wurst- und Käsesorten, sowie Schokolade, Kuchen und Gebäck sollten Sie  vom Menü streichen.</p>
<p>Fettarmen Milchprodukten sollten Sie den Vorzug  geben und statt fester tierischer Fette lieber Pflanzenöle mit einfach  ungesättigten Fettsäuren verwenden.<br />
Begrenzen Sie ferner die Kochsalzmenge und trinken Sie Alkohol nur in Maßen.<br />
Eine moderate Alkoholaufnahme (10g/Tag bei Frauen und bis zu 20 g/Tag  bei Männern) ist akzeptabel. 20 g Alkohol entsprechen in etwa einem  halben Liter Bier oder 2 Gläsern trockenem Wein a 0,1 l.</p>
<p>Vermeiden Sie  es, Alkohol direkt nach dem Sport oder anderer körperlicher Aktivität zu  trinken. Es besteht die Gefahr einer Unterzuckerung.<br />
Auf Liköre oder Süssweine sollte auf jeden Fall verzichtet werden, denn  sie erhöhen aufgrund des hohen Zuckergehalts recht schnell den  Blutglucosespiegel.</p>
<p>Alkoholfreies Bier sollte nicht verzehrt werden, da in diesem mehr  Maltose enthalten ist als in normalem Bier. Auch Diätbier ist nicht  geeignet. Das Risiko der Unterzuckerung ist beim Diätbier erhöht.</p>
<p>Der  Maltosegehalt im Diätbier ist zwar reduziert, nicht jedoch der  Alkoholgehalt. Alkoholabbau hemmt die Gluconeogenese ( = ein  Stoffwechselweg zur Neusynthese von Glucose) in der Leber. Dadurch  steigt das Risiko einer Unterzuckerung (Hypoglykämie).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://swissdiabetes.ch/ernahrung-bei-diabetes-mellitus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

