Diabetes

Swiss Diabetes

30 April
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Was ist Diabetes?

Diabetes die Geißel der Wohlstandsgesellschaft

Diabestes Arten
Diabetes liegt vor, wenn der Blutzucker nach dem Essen über 140 mg/dl liegt. Behandelt wird der Diabetes vom Arzt sowie vom Patient selbst.
Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung. Der Körper zerstört die insulinproduzierenden Zellen. Meist beginnt die Erkrankung schon im Kindes- oder Jugendalter. Eine lebenslange Insulintherapie ist notwendig. Nur etwa 5 Prozent aller Diabetiker sind Typ-1-Diabetiker.
Typ-2-Diabetes ist in den meisten Fällen Folge von Übergewicht und mangelnder Bewegung. Die Körperzellen brauchen Insulin, um den Brennstoff Zucker aus dem Blut aufnehmen zu können.
Beim Typ-2-Diabetes ist diese Funktion des Insulins gestört. Typ-2-Diabetes ist eine globale Epidemie. Rund 30 Millionen Diabetiker leben in Europa. Bis zum Jahre 2020 wird sich die Zahl wahrscheinlich verdoppeln.
Aber es gibt auch noch eine andere wesentlich seltenere Art des Diabetes und zwar ist hier die Rede vom Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Sie tritt meist im letzten Schwangerschaftsdrittel auf und verschwindet unmittelbar nach der Geburt wieder.
Bei einem Quote von ca. 9 Prozent der Schwangeren, die während der Dauer der Schwangerschaft an Diabetes erkranken, entwickeln in den Folgejahren einen Typ-2-Diabetes.
Für die schwangere Frau ist ein Gestationsdiabetes sehr ernst zu nehmen, denn er kann sowohl für die Mutter aber auch das Kind gefährlich werden. Eine eventuelle Zunahme der Fruchtwassermenge und ein abnormales Größenwachstum der Kinder können die Folgen sein.

Zeichen des Diabetes

Beim Typ-1-Diabetes beginnt es meist plötzlich und heftig, beim Typ-2-Diabetes dagegen sind die Beschwerden meist sehr gering. Daher wird die Erkrankung oft erst erkannt, wenn sie bereits Schäden an den Organen bewirkt hat.

Diabetes kündigt sich in vielen Fällen durch verschiedene körperlichen Auffälligkeiten an, denen man unbedingt Beachtung schenken sollte.
Dabei handelt es sich meist um einen extrem starken Durst und damit verbundenes häufiges Wasserlassen. Oftmals tritt auch eine Gewichtsabnahme auf und der Patient fühlt sich meistens müde und abgeschlagen.
In vielen Fällen von Diabetes verspürt der Betroffene auch einen Juckreiz am ganzen Körper, sowie Wund sein in Hautfalten und schlecht heilende Wunden. Häufige Entzündungen der Mundschleimhaut sowie von Scheide oder Penis sind ebenfalls Auffälligkeiten, die eine Diabeteserkrankung vermuten lassen.

Den Diabetes selbst managen

Selbstkontrolle und Veränderung des Lebensstils ist für Diabetiker ein wichtiger Bestandteil der Behandlung.
Den Blutzucker regelmäßig zu messen, ist ein absolutes Muss bei der Insulintherapie des Diabetes. Gemessene Blutzuckerwerte in ein Blutzuckertagebuch eintragen.

Die Werte dann mit dem behandelnden Arzt regelmäßig besprechen.

Typ-2-Diabetiker, die ausschließlich mittels einer Diät behandelt werden und nicht den Blutzucker messen wollen, sollten zumindest den Zuckergehalt im Urin bestimmen. Jede Apotheke hat die notwendigen Teststreifen.
Übergewicht verschlechtert den Stoffwechsel bei Diabetikern.

Einmal wöchentlich wiegen. Ist das Gewicht zu hoch, heißt es abspecken. Ziel ist die langfristige Gewichtsreduktion und ausgewogene gesunde Ernährung.

Täglich die Beine und Füsse auf Rötungen, Hautverletzungen oder Geschwüre untersuchen. Im Sohlenbereich geht das am besten mit einem Spiegel.

Den Blutdruck regelmässig kontrollieren. Viele Diabetiker haben einen erhöhten Blutdruck, der rechtzeitig behandelt werden muss. Nicht rauchen. Nikotin ist wie Diabetes ein Risikofaktor für Gefäßerkrankungen.

Regelmässiges Ausdauertraining verbessert den Diabetes. 4- bis 5-mal die Woche flottes Radfahren oder Walken sind ideal. Aber Achtung: Über 35-jährige sollten sich vorher vom Arzt speziell über sportliche Aktivitäten beraten lassen.

 
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