Was ist Diabetes?
Diabetes liegt vor, wenn der Blutzucker nach dem Essen über 140 mg/dl liegt. Behandelt wird der Diabetes vom Arzt sowie vom Patient selbst.
Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung. Der Körper zerstört die insulinproduzierenden Zellen. Meist beginnt die Erkrankung schon im Kindes- oder Jugendalter. Eine lebenslange Insulintherapie ist notwendig. Nur etwa 5 Prozent aller Diabetiker sind Typ-1-Diabetiker.
Typ-2-Diabetes ist in den meisten Fällen Folge von Übergewicht und mangelnder Bewegung. Die Körperzellen brauchen Insulin, um den Brennstoff Zucker aus dem Blut aufnehmen zu können.
Zeichen des Diabetes
Beim Typ-1-Diabetes beginnt es meist plötzlich und heftig, beim Typ-2-Diabetes dagegen sind die Beschwerden meist sehr gering. Daher wird die Erkrankung oft erst erkannt, wenn sie bereits Schäden an den Organen bewirkt hat.
Den Diabetes selbst managen
Selbstkontrolle und Veränderung des Lebensstils ist für Diabetiker ein wichtiger Bestandteil der Behandlung.
Den Blutzucker regelmäßig zu messen, ist ein absolutes Muss bei der Insulintherapie des Diabetes. Gemessene Blutzuckerwerte in ein Blutzuckertagebuch eintragen.
Typ-2-Diabetiker, die ausschließlich mittels einer Diät behandelt werden und nicht den Blutzucker messen wollen, sollten zumindest den Zuckergehalt im Urin bestimmen. Jede Apotheke hat die notwendigen Teststreifen.
Übergewicht verschlechtert den Stoffwechsel bei Diabetikern.
Täglich die Beine und Füsse auf Rötungen, Hautverletzungen oder Geschwüre untersuchen. Im Sohlenbereich geht das am besten mit einem Spiegel.
Den Blutdruck regelmässig kontrollieren. Viele Diabetiker haben einen erhöhten Blutdruck, der rechtzeitig behandelt werden muss. Nicht rauchen. Nikotin ist wie Diabetes ein Risikofaktor für Gefäßerkrankungen.
Regelmässiges Ausdauertraining verbessert den Diabetes. 4- bis 5-mal die Woche flottes Radfahren oder Walken sind ideal. Aber Achtung: Über 35-jährige sollten sich vorher vom Arzt speziell über sportliche Aktivitäten beraten lassen.